Zahlenmauern im ersten Schuljahr
In einer Zahlenmauer ist jeder Stein die Summe der beiden Steine darunter. Für Erstklässler steckt darin genau das, was sie üben: Plusaufgaben bis 10 und später bis 20. Auf allen drei Blättern ist die unterste Reihe vorgegeben. Die Kinder rechnen nur nach oben und lernen das Format kennen, bevor in Klasse 2 auch unten Zahlen fehlen.
Welches Blatt wann?
Das leichte Blatt (drei Grundsteine, bis 10) passt, sobald Plus bis 10 sitzt. Das mittlere bleibt bei drei Grundsteinen, geht aber bis 20 – hier kommt der Zehnerübergang ins Spiel. Das schwere hat vier Grundsteine und damit drei Reihen bis zur Spitze; das ist eher etwas für das zweite Halbjahr.
Tipp: Lass die Kinder vor dem Rechnen schätzen, ob die Spitze größer oder kleiner als 10 wird. Rechenplättchen oder das Zwanzigerfeld dürfen natürlich auf dem Tisch liegen.
Häufige Fragen
- Wie erkläre ich Zahlenmauern in Klasse 1?
- Mit Bausteinen: Zwei Steine nebeneinander tragen gemeinsam den Stein darüber, und der ist so viel wie beide zusammen. Rechne die erste Mauer gemeinsam an der Tafel, danach klappt es meist allein.
- Kommen Zahlen über 20 vor?
- Nein. Auch die Spitze ist auf dem leichten Blatt höchstens 10, auf dem mittleren und schweren höchstens 20.

